Lyrik

Reisfelder

Unergründliche Weiten
Ein Gräsermeer
Mir kommt es so vor,
als ob’s unendlich wär

Knöcheltiefes Wasser
Die Sonne sticht
Unser hartes Tagwerk
erkennen sie nicht

Die Welt soll’n wir nähren
Doch zu welchem Lohn?
Menschen verhungern
Der blanke Hohn

Die Reichen drücken die Preise
Alles nichts wert
Das Grauen von Biafra
hat ihnen keiner erklärt

Ein Blick über die Felder
Weißes Gold
Das Sehnen nach Gleichheit
hat der Teufel geholt

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